Liebe, Leidenschaft und Feuer

Glorious Bastards

„Don’t try to be glorious, be a bastard!“

Alte Handwerkstraditionen zu einem bodenständigen GourmetKonzept unter einem Dach vereint: Im Glorious Bastards treffen sich die Künste von Bäckerei, Metzgerei und Brauerei, werden mit viel Leidenschaft zelebriert und schnörkellos ehrlich neu in Szene gesetzt.

GastronomieGlorious Bastards
Standort4020 Linz
Gesamtfläche1.300 m²
PlanungsbüroRaschhofer Gastronomie GmbH
Zum Profil
FotografieEigenproduktion
Ich esse für mein Leben gern, aber zu viel Schnörkel beim Essen mag ich genauso wenig wie in der Architektur. Es muss super Qualität mit hochwertigen Zutaten in einem ehrlichen Ambiente sein – zufriedene Mitarbeiter und Gäste – darauf kommt es an.

Heiner Raschhofer

Im Zentrum von Linz eröffneten Mitte November 2017 drei Lokale der Soulkitchen-Gruppe: „My Indigo“, „Barefoot Coffee“ und „Glorious Bastards“ mit insgesamt 1.600 Quadratmetern Fläche. Für Inhaber Heiner Raschhofer ist damit der Traum in Erfüllung gegangen, „einmal wirklich etwas ganz Großes zu machen“. Ihm sind die Qualität der Produkte, ehrliches Ambiente, zufriedene Mitarbeiter und Gäste wichtiger als „verschnörkelte Architektur“. The Baker, the Butcher und the Brewer brauchen alle das Feuer als Energiequelle. Die Herausforderung: Alle drei kulinarischen Gewerbe bespielen die große Fläche des Bastards an sieben Tagen die Woche und schenken dem Gast intensive Sinneserfahrung. Beim „Baker“ glüht ein runder, roter, frei von der Decke hängender, gasbefeuerter Pizzaofen. Er ist umgeben von rauen Materialien wie Wellblech, Fliesen und Feuerholz. „The Brewer“ bildete von Anbeginn den Grundstock des Unternehmens mit einem der letzten, direkt befeuerten Kupfersudkessel der Familienbrauerei Raschhofer. Unter, hinter und neben der Theke sind 112 metallene Bierfässer (KegFässer) gestapelt und werden mit schweren, schwarzen Industrieleuchten besonders betont. Einfluss auf die Konzeption und Gestaltung hatten Kasper Stuart, Thomas Gesswagner, innenraumdesign, und die Agentur „Not Before Ten“, Kurt Hereygers. Zwischen den belebten Attraktionsfl ächen gibt es auch ruhige Sitzbereiche in den Galerien oder auf der kleinen Außenterrasse. Die rustikalen EichenholzDielen, Vintage-Ledersessel und die selbst entworfenen Bänke aus Vollholz verleihen dem „Glorious Bastards“ das Flair authentischer Produktionsstätten traditioneller Handwerkskünste. Das junge urbane Publikum ist jedenfalls Feuer und Flamme.

Impressionen