San Francisco trifft auf Tel Aviv

Mary's Coffee Club

Wie gemacht für Weltenbummler: Verschiedene Nationalitäten und Anklänge unterschiedlicher Kulturen finden sich im kulinarischen und gestalterischen Konzept des Coffee Clubs.

Frisch gemixt sind die Zutaten des Newcomers Mary’s Coffee Club in der Amalienpassage in München. Das intensive Farbenspiel und die Küche sind von australischen, amerikanischen und israelischen Einflüssen geprägt und lassen die Herzen von Langschläfern höherschlagen. Denn Frühstück gibt es hier den ganzen Tag!

GastronomieMary's Coffee Club
Standort80799 München
Gesamtfläche90 m²
PlanungsbüroALPHA RKD (Julia Ackermann) + LOVA (Mery Reif)
Zum Profil
FotografieThomas Oberniedermayr
Man nehme ein bisschen London-Chic, eine Prise Sydney-Coolness und mische es mit Amsterdam-Flair. Jeder unserer Kunden hat einen persönlichen Fingerabdruck und so erhält jedes unserer Projekte eine eigene DNA.

Mery Reif & Julia Muscheid

Hotspots zum Thema Mode und Gastronomie entstehen in München immer wieder neu. Was kann den interessierten Szenegänger und trendigen Studenten noch überraschen? Mary’s Coffee Club macht das mit Understatement und reizendem Charme. Im Innenhof der Amalienpassage im studentischen Trubel der Maxvorstadt eröffnete Mary Weiss nach einer Komplettsanierung das internationale „All-Day-Breakfast-Café“. Der neue Place to be strahlt die Coolness von Sydney aus, unterstrichen von einer Prise Industriehallencharakter. Das liegt an der rohen Betondecke, die mit sichtbaren Lüftungsschächten und lässig abgependelten Leuchten nichts zu verstecken hat. Die pfiffige Idee, mit den tragenden Stützen in der Mitte als Raumtrenner einen speziellen Arbeitsplatz zu schaffen, wird von Gästen zum Business-Lunch gern angenommen. Die grazilen Drehhocker und das Gestänge im KupferLook sind wie alle Gestaltungselemente im Mary’s handwerkliche Sonderanfertigungen. Das Thema „American Dining“ findet sich im Neon-Schriftzug an der puderfarbenen Tapete wieder und verleiht der erhöhten Sitzbank aus cognacbraunem Leder einen stilvollen Akzent. Zum beliebten zusätzlichen Sitzplatz mit Hochtisch in Sonderhöhe ist das ehemals „tote Eck“ umgewandelt worden. Durch die kleine bestuhlte Terrasse im Innenhof werden vorbeigehende Passanten auf die erhöht sitzenden Gäste hinter der Glasfront aufmerksam und angezogen. Das signifikante Konzept des Cafés mit dem verwinkelten Dach ist in zwei kontrastierende Farbwelten eingeteilt. Die Pastelltöne des Gastraumes sind der Gegenpol zum dunkelgrün gefliesten Barbereich, der lediglich in der Fugenfarbe der grünen Fliesen den Puderton aufnimmt. Der grüne Marmor auf der Theke und die dunkelgrüne Wandgestaltung bilden einen spannenden, aber warmen Kontrast zum Kupfer- und Puderton, der die Hälfte des Raumes dominiert. Dank einer vielfältigen Speisekarte mit Einflüssen australischer, amerikanischer und israelischer Küche lässt sich die frische „Tel Aviv Bowl“ bei einem späten Frühstück in Ruhe genießen. Geschmacklich abrunden kann das nur noch der frischgemahlene Espresso aus der ebenfalls grünen Kaffeemaschine.

Impressionen