Ein Hauch Verführung

Golden Phoenix

Glamourös, verrucht und ein wenig geheimnisvoll - das Golden Phoenix in Berlin begeistert nicht nur mit seiner chinesischen Küche, sondern auch dem Ambiente eines Restaurants der 20er Jahre in Paris.

Der Golden Phoenix entsteigt kraftvoll und farbenprächtig der urbanen und hippen Szene im Westen Berlins und ist einen Besuch im reizvollen Ambiente wert. Mit einem Hauch von Sex-Appeal ist das Restaurant ein Hideaway für Anhänger burlesker Eleganz aus Paris und extravaganter asiatischer Küche.

GastronomieGolden Phoenix
Standort10707 Berlin
Gesamtfläche76 m²
PlanungsbüroProvocateur Berlin Betriebs GmbH
Zum Profil
FotografieGekko Group
In der Küche trifft französische Finesse auf chinesische Kochkunst, das Interior ist in Anlehnung an das Paris der 20er Jahre mit Elementen des urbanen Berlins von heute gestaltet worden.

Micky Rosen & Alex Urseanu

Spezifisch, komplex und traditionsreich sei die chinesische Küche, so betont es Kreativchef The Duc Ngo vom Golden Phoenix in Berlin. Er hat die Herausforderung, französische Finesse mit chinesischen Aromen neu zu verbinden, hervorragend gemeistert. Mit viel Elan ging der innovative chinesische Koch ans Werk und eröffnete im März 2017 das Hotel-Restaurant komplett neu. Wie Phönix – der mythische Feuervogel – entsteigt es alter Bausubstanz. Bunt und energetisch aufgeladen präsentiert sich die exotische Küche im neuen Boudoir-Ambiente. Altmodisch im positiven Sinne erreicht der Gast sein Zimmer über einen Fahrstuhl aus Jugendstilzeiten. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1911 als Wohnhaus genutzt und schließlich zum Hotel Provocateur umgebaut, in dem das Restaurant Golden Phoenix mit Bar integriert ist. Überraschenderweise findet der Gast keine Hotel-Lobby vor, sondern steht unvermittelt im glamourösen und belebten Gastraum. Verheißungsvoll reflektieren große Spiegel das schimmernde Gold der Wände und erinnern bei gedimmtem Licht an den Film „Cabaret“. Schwere rote Samtstoffe und goldene Akzente verströmen eine burleske Atmosphäre im Stil der Zwanzigerjahre in Paris und machen das Gefühl der kleinen Flucht aus dem Alltag in eine vergangene Zeit perfekt. Faszinierend sind die unzähligen Messingrohre als Gestaltungselement des reizvollen Raumkonzepts. Dicht an dicht gesetzt, liegen sie über einer dunklen Wandvertäfelung und unterstreichen den luxuriösen Touch. In den schön geschwungenen roten Samtsofas und Sitznischen findet der Gast Platz für intime Gespräche. Gegenüberliegend zieht die offene Showküche alle Aufmerksamkeit auf sich und vertritt die lebhafte Seite des Restaurants. Eine gewisse Leichtigkeit liegt in der Luft, das Essen wird gemeinsam geteilt, Fremde werden zu Freunden. Musikalisch wie kulinarisch wird dem Gast anspruchsvolle Unterhaltung geboten, wie man es von einem guten Abendprogramm erwarten kann. So hat sich das Golden Phoenix im urbanen Spannungsfeld der pulsierenden Metropole schnell etabliert.

Impressionen